Seifenblasen im Querbeet-Garten

Unser Querbeet-Garten wächst und gedeiht. Fast wöchentlich sind Statusberichte auf der Homepage zu finden. Morgen, zum Kreiselfest, steht ein Teil des Teams in der Nähe vom Rathaus und macht riesengroße Seifenblasen. Selbstverständlich darf das jeder mal ausprobieren. Wir haben auch noch ein paar Flaschen der Seifenblasenmischung, die wir gegen eine kleine Spende abgeben.

 

Das Spielmobil kommt am Kindertag

Wir freuen uns auf zwei tolle Tage auf dem großen Gerabronner Spielplatz. Dieses Angebot richtet sich natürlich an alle Kinder in Gerabronn!

Bildschirmfoto 2019-05-22 um 23.36.09

querbeet – Garten der Begegnung

Bereits jetzt schon trifft sich jeden Donnerstagnachmittag ein kleines Team rund um den Garten der Begegnung um Müll in Container zu werfen und vor allem um die Glasscherben von zwei eingestürzten Gewächshäusern zu beseitigen. Die Container füllen sich rasant, aber ein Ende der Aufräumarbeiten ist in Sicht. Dann steht uns für die nächsten Jahre (? – solange, bis die Stadt einen neuen Pächter findet) ein tolles Gelände zum Gärtnern, Werkeln, Treffen, Zusammensitzen, Fachsimpeln und Ideen aushecken zur Verfügung. Am 18. Mai, 16 Uhr findet die offizielle Auftaktveranstaltung dazu statt. Eingeladen sind alle, die mit uns dieses Gelände gestalten wollen. Weitere Informationen gibt es demnächst auf der eigens eingerichteten Webseite.

QuerBeet_Anzeige_2019-05-02

Koordinator der Flüchtlingshilfe im Gespräch mit dem Bürgermeister

Bereits vor den Sommerferien trafen sich Patrick Staack, der neue Koordinator der Flüchtlingshilfe und der Gerabronner Bürgermeister Christian Mauch. In ihrem ersten Gespräch tauschten sie sich über Themen aus, die sowohl die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe, die Geflüchteten aber auch den Landkreis sowie die Kommune beschäftigen.

Das dringlichste Problem ist hierbei der Mangel an Kinderärzten in der Region. Ohne Auto sind die Kinderärzte in Crailsheim oder Schwäbisch Hall kaum zu erreichen, wenn sie denn überhaupt noch neue Kinder aufnehmen. Die Ärzte in der näheren Umgebung nehmen schon seit längerem keine neuen Kinder mehr auf. Da dieses Problem ja nicht nur die Flüchtlinge betrifft, sondern alle Gerabronner, ist hier eine ganzheitliche Lösung gesucht. Auf Initiative von Herrn Mauch konnte zwar die hausärztliche Versorgung in Gerabronn durch die Übernahme der Praxis von Dr. Heimberger durch das Medizinische Versorgungszentrum Crailsheim (MVZ) sichergestellt werden. Doch sind die beiden Belegärzte bereits jetzt ausgelastet und die Aufnahme von Kindern ist nicht möglich. Herr Staack wird sich mit verschiedenen Institutionen zu diesem Thema austauschen und hofft sehr, für alle Gerabronner Kinder eine Lösung zu finden.

erl.ahBürgermeister StaakIn den letzten Jahren war die Gerabronner Flüchtlingshilfe vorbildlich für die ganze Region. Der Wunsch von Herrn Mauch ist es, dass dies auch weiterhin so bleibt. Dafür hat Herr Mauch weiterhin seine tatkräftige Unterstützung zugesichert. Das Thema liegt auch ihm sehr am Herzen – nicht zuletzt wegen seiner vorhergehenden Tätigkeit am Amt für Migration.

In Vorbereitung sind derzeit mehrere Projekte, die durch das Programm ‚Gemeinsam in Vielfalt 3‘ vom Landratsamt Schwäbisch Hall gefördert werden. Herr Staack informiert Sie in Kürze an dieser Stelle über die neuen Angebote.

Bei Fragen und Anregungen rund um die Flüchtlingshilfe in Gerabronn können Sie Herrn Staack unter den folgenden Kontaktdaten erreichen: fluechtlingshilfe@kirche-in-gerabronn.de und 0152-31897674.

 

Gerabronner Flüchtlingshilfe begrüßt den neuen Flüchtlingskoordinator Patrick Staack

Seit Mitte Juli hat der freiberuflich tätige Dipl.-Ing. Patrick Staack die Nachfolge von Martin Wieschermann und Britta Klesatschke als Koordinator der Flüchtlingshilfe in Gerabronn angetreten. Er wird im Rahmen der durch den Verein Füreinander finanzierten Stelle im Nebenamt die Vermittlung zwischen den einzelnen Arbeitskreisen der ehrenamtlichen Helfer, der Stadt Gerabronn, den Kirchen und nicht zuletzt dem Landratsamt weiterführen.

Auch wenn die Anzahl neuer Flüchtlinge in Gerabronn im Vergleich zu 2015 erheblich gesunken ist, gilt es sich weiter um die bereits hier lebenden Flüchtlinge zu kümmern und die bisher erfolgreiche Integration zu vertiefen. Die vereinzelten Neuankömmlinge in der Wohnanlage an der Haller Straße sollen ebenso von der gut aufgebauten und organisierten Flüchtlingsarbeit profitieren. Neben dem Weiterführen der bisher geleisteten Arbeit gehört aber auch das Entwickeln neuer Ideen, das Werben neuer ehrenamtlicher Helfer und vor allem einen ‚frischen Wind hinein bringen‘ zu den Aufgaben von Patrick Staack. Er wird sich nun einen Überblick über die bestehenden Arbeitskreise verschaffen und diese gegebenenfalls nach dem aktuellen Bedarf umstrukturieren. „Während der Arbeitskreis Alltag noch sehr gut beschäftig ist und dringend Unterstützung braucht, sind andere Arbeitskreise beinahe schon überflüssig geworden. Es stellt sich die Frage, ob es möglich ist, die ehrenamtliche Arbeitsleistung effizienter zu verteilen“, so der Koordinator der Flüchtlingshilfe. „Mit der veränderten Flüchtlingssituation ändern sich auch die Anforderungen an die Flüchtlingsarbeit“.

Obwohl Patrick Staack erst Ende 2015 von Stuttgart nach Gerabronn gezogen ist, ist er hier bereits gut vernetzt. Unter anderem ist er Gründungsmitglied der offenen Werkstatt ‚MAKERspace‘, in der jeden dritten Freitag im Monat sowohl Flüchtlinge als auch Gerabronner im Technikraum der Grundschule an gemeinsamen Projekten arbeiten. Nächster Termin ist der 17. August 2018 von 17.00 – 19.00 Uhr. „Wir sind in Gerabronn so herzlich empfangen und aufgenommen worden, dass es uns sehr viel Spaß macht, uns hier zu engagieren“, so Patrick Staack.

Ab sofort ist Patrick Staack unter fluechtlingshilfe@kirche-in-gerabronn.de und 0152-31897674 erreichbar. Er freut sich aber auch darüber, persönlich angesprochen zu werden.

PM_Fluechtlingshilfe-Gerabronn_Neuer-Koordinator
Thorsten Hiller, Ruth Tischer, Heidegret Mayer, Hartmut Himmelein, Patrick Staack, Mandy Schütze, Britta Klesatschke, Stefanie Korder und Claudia Arndt 

Offene Werkstatt / Makerspace am Freitag, 13.4.

nächster Termin:  Freitag, 13. April von 17.00-18.30 Uhr, Im Technikraum der Grundschule Gerabronn

Ein Angebot für jeden, der gerne in Gesellschaft mit Holz arbeitet, sägt, bohrt, schraubt oder bastelt.

Ob (Groß-) Eltern mit Kindern oder als Erwachsener allein –  es gibt für jeden eine Aufgabe.

DSC_1074

Für die jüngeren Kinder (ab ca. 5 Jahren) bieten wir immer leichte Bastelarbeiten meist in Kombination mit Holz und Farbe an.
Das benötigte Material ist vorhanden und jeder darf seine Bastelarbeiten mit nach Hause nehmen.

Gleichzeitig arbeiten wir auch an gemeinsamen Projekten, wie den Werkzeugkisten, die seither in Gebrauch sind oder an der großen Spielzeugkiste für den Spielplatz im Schätzlesäcker.

DSC_1080

Die offene Werkstatt findet ca. alle 6 Wochen statt.
Der Termin wird im Mitteilungsblatt unter der Rubrik „Flüchtlingshilfe Gerabronn“ veröffentlicht und auf unserer Homepage.

Kommen Sie einfach mal vorbei – wir freuen uns immer über neue Gesichter!

Das Team der Offenen Werkstatt:

Ivonne Fischer, Matthias Däuber, Sebastian Spath, Christan Schröder, Britta Klesatschke, Ralf Hiedell, Thorsten Hiller, Marco Fischer, Patrick Staack

 

 

Flüchtlingshilfe verabschiedet Mitarbeiterin

Die Flüchtlingshilfe Gerabronn verabschiedet die bisherige Koordinatorin und begrüßt den neuen (v.li.): Martin Wieschermann (neuer Koordinator), Heidegret Mayer (Steuerungsgruppe und Verein Füreinander), Hartmut Himmelein (Vorsitzender Verein Füreinander), Bürgermeister Christian Mauch und Britta Klesatschke (bisherige Koordinatorin).

Die Gerabronner Flüchtlingshilfe hat Mitarbeiterin Britta Klesatschke verabschiedet und den neuen Flüchtlingskoordinator Martin Wieschermann begrüßt.

Seit Anfang 2016 die ersten Flüchtlinge die Container in der Haller Straße bevölkerten, kümmerte sich die fest angestellte Koordinatorin Britta Klesatschke um die Familien. Rückblick: Als die Flüchtlingswelle im Herbst 2015 nach Deutschland schwappte und auch für Gerabronn Zuweisungen angekündigt wurden, gründeten rund 120 engagierte Bürger die Flüchtlingshilfe. Die anstehenden Aufgaben wurden in verschiedenen Gruppen organisiert. Beim Steuerungskreis laufen alle Fäden zusammen, Mitglieder sind: Claudia Arndt, Ivonne Fischer, Angelika Hiedell, Thorsten Hiller, Steffi Korder, Heidegret Mayer, Elke Staack und Ruth Tischer. Um jedoch die verschiedenen Aufgaben zu koordinieren, war eine fest angestellte Person im Nebenamt nötig: Der Verein Füreinander, der sich um die kirchliche Gemeindearbeit kümmert, übernahm die Finanzierung der Stelle – der Verein finanziert sich aus Spenden.

Für gut eineinhalb Jahre übernahm Britta Klesatschke diese Position. Sie organisierte die Arbeit der verschiedenen Gruppen, koordinierte die Ehrenamtlichen, baute ein Netzwerk zu den anderen Flüchtlingshilfen in der Region auf und hielt den Kontakt zu den offiziellen Stellen. Sie vermittelte zwischen der Flüchtlingshilfe, den „neuen“ und den „alten“ Bewohnern. Sie baute die Struktur aus den Nichts auf und hielt sie zusammen mit dem Steuerungskreis am Laufen. Die größte Herausforderung war die Organisation eines Begegnungsfestes, bei dem sich Flüchtlinge und Gerabronner kennenlernen konnten.

„Britta Klesatschke hat der Arbeit der Flüchtlingshilfe ein Gesicht gegeben“, lobte Heidegret Mayer, Mitglied des Steuerkreises und im Vorstand des Vereins Füreinander, „und sehr viel Herzblut in ihre Tätigkeit gesteckt“. Auch Bürgermeister Christian Mauch würdigte die Aktivitäten der Flüchtlingshilfe im Allgemeinen und die der Flüchtlingskoordinatorin im Speziellen: Schon vor seinem Amtsantritt seien ihm die gut organisierten Strukturen in Gerabronn bekannt gewesen, Britta Klesatschke habe die Arbeit deutlich geprägt. Doch nach dem Willkommen sei jetzt vor allem die Integration wichtig. Auch in diesem Bereich sind die Ehrenamtlichen beispielsweise mit Nachhilfeunterricht und Hilfe bei der Alltagbewältigung aktiv.

Nach dem Ende ihrer Elternzeit wollte Britta Klesatschke wieder in ihren ursprünglichen Beruf zurückkehren und kündigte die Stelle im Herbst 2017 – sie engagiert sich aber weiter ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe und im Steuerungskreis. Nachfolger ist Martin Wieschermann, der sich zurzeit in die neue Aufgabe einarbeitet. Für die unterschiedlichen Tätigkeiten wie Sprachförderung, Freizeitgestaltung und Hilfe im Alltag werden ehrenamtlich tätige Mitarbeiter gesucht, die gerne mithelfen wollen.