querbeet – Garten der Begegnung

Bereits jetzt schon trifft sich jeden Donnerstagnachmittag ein kleines Team rund um den Garten der Begegnung um Müll in Container zu werfen und vor allem um die Glasscherben von zwei eingestürzten Gewächshäusern zu beseitigen. Die Container füllen sich rasant, aber ein Ende der Aufräumarbeiten ist in Sicht. Dann steht uns für die nächsten Jahre (? – solange, bis die Stadt einen neuen Pächter findet) ein tolles Gelände zum Gärtnern, Werkeln, Treffen, Zusammensitzen, Fachsimpeln und Ideen aushecken zur Verfügung. Am 18. Mai, 16 Uhr findet die offizielle Auftaktveranstaltung dazu statt. Eingeladen sind alle, die mit uns dieses Gelände gestalten wollen. Weitere Informationen gibt es demnächst auf der eigens eingerichteten Webseite.

QuerBeet_Anzeige_2019-05-02

Werbeanzeigen

Koordinator der Flüchtlingshilfe im Gespräch mit dem Bürgermeister

Bereits vor den Sommerferien trafen sich Patrick Staack, der neue Koordinator der Flüchtlingshilfe und der Gerabronner Bürgermeister Christian Mauch. In ihrem ersten Gespräch tauschten sie sich über Themen aus, die sowohl die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe, die Geflüchteten aber auch den Landkreis sowie die Kommune beschäftigen.

Das dringlichste Problem ist hierbei der Mangel an Kinderärzten in der Region. Ohne Auto sind die Kinderärzte in Crailsheim oder Schwäbisch Hall kaum zu erreichen, wenn sie denn überhaupt noch neue Kinder aufnehmen. Die Ärzte in der näheren Umgebung nehmen schon seit längerem keine neuen Kinder mehr auf. Da dieses Problem ja nicht nur die Flüchtlinge betrifft, sondern alle Gerabronner, ist hier eine ganzheitliche Lösung gesucht. Auf Initiative von Herrn Mauch konnte zwar die hausärztliche Versorgung in Gerabronn durch die Übernahme der Praxis von Dr. Heimberger durch das Medizinische Versorgungszentrum Crailsheim (MVZ) sichergestellt werden. Doch sind die beiden Belegärzte bereits jetzt ausgelastet und die Aufnahme von Kindern ist nicht möglich. Herr Staack wird sich mit verschiedenen Institutionen zu diesem Thema austauschen und hofft sehr, für alle Gerabronner Kinder eine Lösung zu finden.

erl.ahBürgermeister StaakIn den letzten Jahren war die Gerabronner Flüchtlingshilfe vorbildlich für die ganze Region. Der Wunsch von Herrn Mauch ist es, dass dies auch weiterhin so bleibt. Dafür hat Herr Mauch weiterhin seine tatkräftige Unterstützung zugesichert. Das Thema liegt auch ihm sehr am Herzen – nicht zuletzt wegen seiner vorhergehenden Tätigkeit am Amt für Migration.

In Vorbereitung sind derzeit mehrere Projekte, die durch das Programm ‚Gemeinsam in Vielfalt 3‘ vom Landratsamt Schwäbisch Hall gefördert werden. Herr Staack informiert Sie in Kürze an dieser Stelle über die neuen Angebote.

Bei Fragen und Anregungen rund um die Flüchtlingshilfe in Gerabronn können Sie Herrn Staack unter den folgenden Kontaktdaten erreichen: fluechtlingshilfe@kirche-in-gerabronn.de und 0152-31897674.

 

Gerabronner Flüchtlingshilfe begrüßt den neuen Flüchtlingskoordinator Patrick Staack

Seit Mitte Juli hat der freiberuflich tätige Dipl.-Ing. Patrick Staack die Nachfolge von Martin Wieschermann und Britta Klesatschke als Koordinator der Flüchtlingshilfe in Gerabronn angetreten. Er wird im Rahmen der durch den Verein Füreinander finanzierten Stelle im Nebenamt die Vermittlung zwischen den einzelnen Arbeitskreisen der ehrenamtlichen Helfer, der Stadt Gerabronn, den Kirchen und nicht zuletzt dem Landratsamt weiterführen.

Auch wenn die Anzahl neuer Flüchtlinge in Gerabronn im Vergleich zu 2015 erheblich gesunken ist, gilt es sich weiter um die bereits hier lebenden Flüchtlinge zu kümmern und die bisher erfolgreiche Integration zu vertiefen. Die vereinzelten Neuankömmlinge in der Wohnanlage an der Haller Straße sollen ebenso von der gut aufgebauten und organisierten Flüchtlingsarbeit profitieren. Neben dem Weiterführen der bisher geleisteten Arbeit gehört aber auch das Entwickeln neuer Ideen, das Werben neuer ehrenamtlicher Helfer und vor allem einen ‚frischen Wind hinein bringen‘ zu den Aufgaben von Patrick Staack. Er wird sich nun einen Überblick über die bestehenden Arbeitskreise verschaffen und diese gegebenenfalls nach dem aktuellen Bedarf umstrukturieren. „Während der Arbeitskreis Alltag noch sehr gut beschäftig ist und dringend Unterstützung braucht, sind andere Arbeitskreise beinahe schon überflüssig geworden. Es stellt sich die Frage, ob es möglich ist, die ehrenamtliche Arbeitsleistung effizienter zu verteilen“, so der Koordinator der Flüchtlingshilfe. „Mit der veränderten Flüchtlingssituation ändern sich auch die Anforderungen an die Flüchtlingsarbeit“.

Obwohl Patrick Staack erst Ende 2015 von Stuttgart nach Gerabronn gezogen ist, ist er hier bereits gut vernetzt. Unter anderem ist er Gründungsmitglied der offenen Werkstatt ‚MAKERspace‘, in der jeden dritten Freitag im Monat sowohl Flüchtlinge als auch Gerabronner im Technikraum der Grundschule an gemeinsamen Projekten arbeiten. Nächster Termin ist der 17. August 2018 von 17.00 – 19.00 Uhr. „Wir sind in Gerabronn so herzlich empfangen und aufgenommen worden, dass es uns sehr viel Spaß macht, uns hier zu engagieren“, so Patrick Staack.

Ab sofort ist Patrick Staack unter fluechtlingshilfe@kirche-in-gerabronn.de und 0152-31897674 erreichbar. Er freut sich aber auch darüber, persönlich angesprochen zu werden.

PM_Fluechtlingshilfe-Gerabronn_Neuer-Koordinator
Thorsten Hiller, Ruth Tischer, Heidegret Mayer, Hartmut Himmelein, Patrick Staack, Mandy Schütze, Britta Klesatschke, Stefanie Korder und Claudia Arndt 

Lockere Atmosphäre beim ersten Frauencafé

Am vergangenen Freitag organisierte die Koordinationsstelle der Flüchtlingshilfe Gerabronn erstmals in Zusammenarbeit mit der Diakonie ein Frauencafé im evangelischen Gemeindehaus. Zwölf geflüchtete Frauen, die derzeit in Gerabronn leben, folgten der Einladung und beteiligten sich mit leckerem Gebäck aus ihrer Heimat. Mit Kaffeeduft in der Luft und Frühlingsblumen auf den Tischen, trugen sieben ehrenamtliche Helferinnen aus der Flüchtlingshilfe dazu bei, dass sich alle Beteiligten sehr wohl gefühlt haben. Neben dem gemeinsamen Kaffeetrinken referierte Frau Meyer von der Diakonie über die Menschenrechte in Deutschland. In lockerer Atmosphäre lauschten die Frauen gespannt der Dolmetscherin Frau Shawish und zeigten sich sehr offen und interessiert. Die Vielfältigkeit der Frauen aus den verschiedenen Ländern und Kulturen hat allen Teilnehmerinnen einen bereichernden Nachmittag beschert. Aufgrund des positiven Feedbacks wird im März ein weiteres Frauencafé stattfinden und Frau Meyer wird über weitere Themen referieren. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich in irgendeiner Weise für das Gelingen des Nachmittages mit eingebracht haben.

Erstes Austauschtreffen der Nachbarschafts-Freundeskreise

Auf Einladung der Gerabronner Flüchtlingshilfe haben sich erstmals am 21. Januar 2017 ehrenamtliche Vertreter der Nachbarschafts-Freundeskreise aus Langenburg, Kirchberg, Blaufelden, Schrozberg und Rot am See zu einem Austausch getroffen. Frau Klesatschke leitete im Rahmen ihrer Koordinationsstelle durch den Vormittag, an welchem alle sechs Standorte ihre Flüchtlingsarbeit vorstellten und über aktuelle Gegebenheiten informierten. Dieses erste Treffen soll der Grundstein für eine stärkere Vernetzung und für eine weitere Zusammenarbeit sein. Getreu dem Zitat „Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden“ möchte man sich themenspezifisch gegenseitig durch Erfahrungen unterstützen und voneinander lernen. Durch einen gemeinsamen Emailverteiler soll der Kontakt intensiviert und Informationen unkompliziert ausgetauscht werden. Bereits bei einem Fach-Seminar Ende letzten Jahres in Gerabronn haben Ehrenamtliche aus Nachbargemeinden teilgenommen und auch diese Art der Zusammenarbeit soll weiter ausgebaut werden. Dadurch können sich die Freundeskreise gemeindeübergreifend entlasten und voneinander profitieren. Das Austauschtreffen, an dem alle Freundeskreise vertreten sind, soll jährlich im Frühjahr stattfinden. Bei Interesse können sich gerne weitere Freundeskreise aus der Region anschließen. (Kontakt an: fluechtlingshilfe@kirche-in-gerabronn.de)

Flüchtlingshilfe Gerabronn sagt DANKE

Im Februar diesen Jahres hat die eigentliche Arbeit mit der Ankunft der ersten Flüchtlingsfamilien für die ehrenamtlichen Helfer begonnen. Seither sind einige Monate vergangen und es wurde viel geleistet, um die Neubürgerinnen und Neubürger bei ihrem Start in Gerabronn zu begleiten. Am Ende diesen ereignisreichen Jahres ist es Zeit Danke zu sagen:

Danke, an alle, die diesen Menschen eine Chance gegeben haben, als neue Nachbarn akzeptiert zu werden.
Danke, an alle, die den Müttern, Vätern und Kindern der Flüchtlingsfamilien mit einem Lächeln begegnet sind.
Danke, für die tolle Zusammenarbeit vieler verschiedener Gruppen innerhalb von Gerabronn.
Danke, an unsere ehrenamtlichen Helfer, die in irgendeiner Weise in der Flüchtlingshilfe aktiv sind und das Fundament unserer Arbeit bilden.

Wir wünschen allen gesegnete und erholsame Weihnachtsfeiertage sowie ein gesundes und friedliches Jahr 2017.

– Flüchtlingshilfe Gerabronn –

img_5238-2

Rückblick: Welcome-Dinner in Blaufelden

Gerabronner Flüchtlinge zu Gast beim Welcome Dinner

Bereits zum zweiten Mal hat der gemeinnützige Verein „Hundertprozent“ ins Blaufelder Spektrum zum Hohenloher Welcome Dinner geladen. Mit über zwanzig Personen waren wir Gerabronner durch viele Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer der Flüchtlingshilfe vertreten. Mit einem Stehempfang und leckeren Häppchen wurde die Veranstaltung eröffnet. Neben einigen Grußworten sorgte Kurt Klawitter mit unterhaltsamen Rhythmen für Abwechslung und erklärte den Neubürgern in Hohenlohe, dass die Antwort auf alle Fragen in Hohenlohe stets „sou“ sei. Hierfür müsse man lediglich den Unterkiefer ganz weit nach vorne schieben. Bei den Test-Fragen von Klawitter sorgte die gemeinsame Antwort „souuuu“ für viel Gelächter im Publikum.

Die Gastgeber tischten zum „Dinner“ Schupfnudeln mit Sauerkraut, dazu Hummus, Bulgur und diverse Salate auf – dieser bunte Speisenmix stand symbolisch für den Abend ganz im Zeichen der Völkerverständigung. Als letzter Programmpunkt durften wir unseren Aufbau und die Arbeit der Flüchtlingshilfe Gerabronn vorstellen. Britta Klesatschke gab den Besuchern durch eine Präsentation einen Einblick in die Entwicklung der Flüchtlingshilfe von Beginn an bis heute. Die Darstellungen waren in Englisch und Arabisch vorbereitet, so dass viele dem Vortrag folgen konnten. Am Ende unseres Programmpunktes stellten sich einige Erwachsene und Kinder unter der Überschrift „Gerabronnern Flüchtlingen einen Namen und ein Gesicht geben“ auf Deutsch vor. Es war spürbar, dass dies der Moment war, auf den das Publikum an diesem Abend gewartet hatte. Wer sind denn überhaupt die Menschen, über die wir immer sprechen? Es war wichtig, ihnen das Wort zu übergeben. Die Kinder erzählten stolz und mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht, wo sie die Schule besuchen und was sie gerne machen. Ernster wurde es, als ein Familienvater erzählt. Bereits im August 2014 musste er seine Heimat verlassen und im November 2015 hatte die Familie erstmals deutschen Boden unter den Füßen. Es gab für sie viele weitere Stationen in Deutschland bis sie schließlich im Juni 2016 in Gerabronn angekommen sind und dort auf ihren Bescheid warten. Er bedankte sich bei den Veranstaltern und vor allem bei den Gerabronner Ehrenamtlichen für die Unterstützung und Hilfe, die sie hier erfahren.
Ein Flüchtlingsjunge hatte spontan gefragt, nachdem Kurt Klawitter auf Deutsch gesungen hat, ob er ein syrisches Lied singen dürfte. Selbstverständlich freuten sich die Zuschauer über diesen Vorschlag. Bereits nach wenigen Strophen stockte er. Doch er nahm einen erneuten Anlauf – bis ihm das Weinen keine Stimme mehr gab. Alle hielten inne. Plötzlich war es so gegenwärtig und greifbar – dieses Leid. Es wurde bewusst, welche Sehnsucht nach dem Zuhause und welche schrecklichen Bilder in dem Kopf dieses Kindes stecken müssen. Berührt von den Menschen und beeindruckt von der Entwicklung der Flüchtlingshilfe in Gerabronn kamen viele Besucher im Nachgang auf uns zu. Das war eine schöne Geste für unsere Arbeit.
Wir bedanken uns bei den engagierten Helfern des Vereins Hundertprozent für die Gastfreundschaft und das leckere Essen. Wir freuen uns über die Zusage des Moderators, dass unsere Flüchtlingshilfe einen Teil der erhaltenen Spenden des Abends bekommt. Auch wenn unsere Flüchtlinge bei vielen Programmpunkten aufgrund der Sprachbarriere nicht folgen konnten, war es eine schöne Abwechslung für alle und wieder eine Gelegenheit sich besser kennenzulernen.

Hier ist der Link zum Artikel im Hohenloher Tagblatt.

Welcome-Dinner in Blaufelden

Am 2. Dezember findet in Blaufelden das Welcome-Dinner statt.

Die Premiere im letzten Jahr war bereits ein voller Erfolg und wir können aus eigener Erfahrung sagen: es war eine tolle Veranstaltung.

Auch die Gerabronner Flüchtlingshilfe wird sich an diesem Abend mit einbringen. Es wäre schön, wenn viele Interessierte – gerne gemeinsam mit Flüchtlingen – den Weg ins Spektrum finden würden!

Mutige und engagierte junge Menschen aus Hohenlohe haben den Verein „Hundertprozent“ gegründet, der in vielen verschiedenen Bereichen tätig ist.

Mehr erfahren Sie auf der Homepage: http://www.hundertprozent.org/

Hier der Flyer für das Welcome-Dinner mit weiteren Infos:

flyer-welcome-dinner