Nähbar und offene Werkstatt

Am 3. und 4. November finden erstmals die offene Werkstatt und die Nähbar gleichzeitig statt. Beide Räume befinden sich im KT2 im Schulzentrum im Erdgeschoss.

Hier der Flyer zum Runterladen und Verteilen: Flyer

Wir möchten gerne mit Flüchtlingen und Einheimischen werkeln, nähen und basteln. Es wird für jeden eine Aufgabe dabei sein.

Auch für Kaffee und Kekse wird gesorgt, so dass es zudem ein gemütliches Beisammensein wird.

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Makerspace: Erste Werkzeugkisten fertig gestellt

Am vergangenen Freitag wurden zum zweiten Mal die Türen der Offenen Werkstatt in den Technikräumen der Grundschule geöffnet. Es hat etwas gedauert, bis sich die Arbeitsplätze gefüllt haben, aber am Ende waren wieder einige Flüchtlingsfamilien mit Feuereifer dabei. Fleißige Helfer haben im Vorhinein das Material zurecht gesägt, so dass direkt mit Schleifen und Bauen begonnen werden konnte. Die ersten Werkzeugkisten wurden fertig gestellt, so dass künftig die benötigten Werkzeuge ordentlich zusammengestellt werden können. Die Kinder haben das Holz für die verschiedenen Spiele sauber abgeschliffen und mit ihren Müttern bunt bemalt. Beim nächsten Mal wollen wir den Kindern zeigen, wie die Spielregeln sind. Das Basteln mit LED – Lämpchen begeisterte auch jetzt wieder die Kids. Über neue einheimische Gesichter, die Lust am Basteln und Werkeln haben, freuen wir uns sehr. Der nächste Termin im Juni wird auf der Homepage und im Mitteilungsblatt bekannt gegeben.

Erfolgreicher Auftakt der ersten offenen Werkstatt in Gerabronn

Am 31. März öffnete erstmals das Projektteam „Makerspace“ die Tore der Werkräume im Grundschulgebäude für interessierte Bastler und Heimwerker/innen. Viele Flüchtlingsfamilien freuten sich auf die Abwechslung außerhalb der Unterkunft und so wurde gemeinsam in lockerer Atmosphäre an den ersten Holzspielzeugen für den Eigengebrauch gebaut. Sägespäne flogen durch die Luft und an jeder Ecke wurde gewerkelt. Während die Erwachsenen und älteren Kinder für das Sägen und Bohren zuständig waren, verzierten die jüngeren im Freien ihre Holzspielzeuge mit bunten Farben. Ein Highlight für die Kinder war das Arbeiten mit kleinen LED-Lämpchen. Die offene Werkstatt ist ein Angebot für Jedermann und soll sich zu einem Treffpunkt entwickeln, bei dem Einheimische und Flüchtlinge zusammen Heimwerkern und sich besser kennenlernen können. Als erstes Gemeinschaftsprojekt ist eine Spielzeugkiste mit Holzspielzeugen für die Gerabronner Spielplätze geplant. Ein herzlicher Dank geht an die Grundschule für die Bereitstellung der Werkräume, an Fa. Bürkert in Gerabronn, die mit einer großzügigen Geldspende das Projekt unterstützt und an alle ehrenamtlichen Helfern.

Der nächste Termin ist für Anfang Mai geplant und wird auf der Homepage (https://gerabronn.wordpress.com/) und im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

Lockere Atmosphäre beim ersten Frauencafé

Am vergangenen Freitag organisierte die Koordinationsstelle der Flüchtlingshilfe Gerabronn erstmals in Zusammenarbeit mit der Diakonie ein Frauencafé im evangelischen Gemeindehaus. Zwölf geflüchtete Frauen, die derzeit in Gerabronn leben, folgten der Einladung und beteiligten sich mit leckerem Gebäck aus ihrer Heimat. Mit Kaffeeduft in der Luft und Frühlingsblumen auf den Tischen, trugen sieben ehrenamtliche Helferinnen aus der Flüchtlingshilfe dazu bei, dass sich alle Beteiligten sehr wohl gefühlt haben. Neben dem gemeinsamen Kaffeetrinken referierte Frau Meyer von der Diakonie über die Menschenrechte in Deutschland. In lockerer Atmosphäre lauschten die Frauen gespannt der Dolmetscherin Frau Shawish und zeigten sich sehr offen und interessiert. Die Vielfältigkeit der Frauen aus den verschiedenen Ländern und Kulturen hat allen Teilnehmerinnen einen bereichernden Nachmittag beschert. Aufgrund des positiven Feedbacks wird im März ein weiteres Frauencafé stattfinden und Frau Meyer wird über weitere Themen referieren. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich in irgendeiner Weise für das Gelingen des Nachmittages mit eingebracht haben.

Erstes Austauschtreffen der Nachbarschafts-Freundeskreise

Auf Einladung der Gerabronner Flüchtlingshilfe haben sich erstmals am 21. Januar 2017 ehrenamtliche Vertreter der Nachbarschafts-Freundeskreise aus Langenburg, Kirchberg, Blaufelden, Schrozberg und Rot am See zu einem Austausch getroffen. Frau Klesatschke leitete im Rahmen ihrer Koordinationsstelle durch den Vormittag, an welchem alle sechs Standorte ihre Flüchtlingsarbeit vorstellten und über aktuelle Gegebenheiten informierten. Dieses erste Treffen soll der Grundstein für eine stärkere Vernetzung und für eine weitere Zusammenarbeit sein. Getreu dem Zitat „Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden“ möchte man sich themenspezifisch gegenseitig durch Erfahrungen unterstützen und voneinander lernen. Durch einen gemeinsamen Emailverteiler soll der Kontakt intensiviert und Informationen unkompliziert ausgetauscht werden. Bereits bei einem Fach-Seminar Ende letzten Jahres in Gerabronn haben Ehrenamtliche aus Nachbargemeinden teilgenommen und auch diese Art der Zusammenarbeit soll weiter ausgebaut werden. Dadurch können sich die Freundeskreise gemeindeübergreifend entlasten und voneinander profitieren. Das Austauschtreffen, an dem alle Freundeskreise vertreten sind, soll jährlich im Frühjahr stattfinden. Bei Interesse können sich gerne weitere Freundeskreise aus der Region anschließen. (Kontakt an: fluechtlingshilfe@kirche-in-gerabronn.de)

Rückblick: Welcome-Dinner in Blaufelden

Gerabronner Flüchtlinge zu Gast beim Welcome Dinner

Bereits zum zweiten Mal hat der gemeinnützige Verein „Hundertprozent“ ins Blaufelder Spektrum zum Hohenloher Welcome Dinner geladen. Mit über zwanzig Personen waren wir Gerabronner durch viele Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer der Flüchtlingshilfe vertreten. Mit einem Stehempfang und leckeren Häppchen wurde die Veranstaltung eröffnet. Neben einigen Grußworten sorgte Kurt Klawitter mit unterhaltsamen Rhythmen für Abwechslung und erklärte den Neubürgern in Hohenlohe, dass die Antwort auf alle Fragen in Hohenlohe stets „sou“ sei. Hierfür müsse man lediglich den Unterkiefer ganz weit nach vorne schieben. Bei den Test-Fragen von Klawitter sorgte die gemeinsame Antwort „souuuu“ für viel Gelächter im Publikum.

Die Gastgeber tischten zum „Dinner“ Schupfnudeln mit Sauerkraut, dazu Hummus, Bulgur und diverse Salate auf – dieser bunte Speisenmix stand symbolisch für den Abend ganz im Zeichen der Völkerverständigung. Als letzter Programmpunkt durften wir unseren Aufbau und die Arbeit der Flüchtlingshilfe Gerabronn vorstellen. Britta Klesatschke gab den Besuchern durch eine Präsentation einen Einblick in die Entwicklung der Flüchtlingshilfe von Beginn an bis heute. Die Darstellungen waren in Englisch und Arabisch vorbereitet, so dass viele dem Vortrag folgen konnten. Am Ende unseres Programmpunktes stellten sich einige Erwachsene und Kinder unter der Überschrift „Gerabronnern Flüchtlingen einen Namen und ein Gesicht geben“ auf Deutsch vor. Es war spürbar, dass dies der Moment war, auf den das Publikum an diesem Abend gewartet hatte. Wer sind denn überhaupt die Menschen, über die wir immer sprechen? Es war wichtig, ihnen das Wort zu übergeben. Die Kinder erzählten stolz und mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht, wo sie die Schule besuchen und was sie gerne machen. Ernster wurde es, als ein Familienvater erzählt. Bereits im August 2014 musste er seine Heimat verlassen und im November 2015 hatte die Familie erstmals deutschen Boden unter den Füßen. Es gab für sie viele weitere Stationen in Deutschland bis sie schließlich im Juni 2016 in Gerabronn angekommen sind und dort auf ihren Bescheid warten. Er bedankte sich bei den Veranstaltern und vor allem bei den Gerabronner Ehrenamtlichen für die Unterstützung und Hilfe, die sie hier erfahren.
Ein Flüchtlingsjunge hatte spontan gefragt, nachdem Kurt Klawitter auf Deutsch gesungen hat, ob er ein syrisches Lied singen dürfte. Selbstverständlich freuten sich die Zuschauer über diesen Vorschlag. Bereits nach wenigen Strophen stockte er. Doch er nahm einen erneuten Anlauf – bis ihm das Weinen keine Stimme mehr gab. Alle hielten inne. Plötzlich war es so gegenwärtig und greifbar – dieses Leid. Es wurde bewusst, welche Sehnsucht nach dem Zuhause und welche schrecklichen Bilder in dem Kopf dieses Kindes stecken müssen. Berührt von den Menschen und beeindruckt von der Entwicklung der Flüchtlingshilfe in Gerabronn kamen viele Besucher im Nachgang auf uns zu. Das war eine schöne Geste für unsere Arbeit.
Wir bedanken uns bei den engagierten Helfern des Vereins Hundertprozent für die Gastfreundschaft und das leckere Essen. Wir freuen uns über die Zusage des Moderators, dass unsere Flüchtlingshilfe einen Teil der erhaltenen Spenden des Abends bekommt. Auch wenn unsere Flüchtlinge bei vielen Programmpunkten aufgrund der Sprachbarriere nicht folgen konnten, war es eine schöne Abwechslung für alle und wieder eine Gelegenheit sich besser kennenzulernen.

Hier ist der Link zum Artikel im Hohenloher Tagblatt.

Vorstellung der Arbeitskreise: Koordinatorenstelle

Nachdem in den letzten Tagen die Arbeitskreise vorgestellt wurden, stelle ich heute die Frau vor, bei der alle Fäden zusammen laufen.

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Koordinationsstelle für die Flüchtlingshilfe Gerabronn
besetzt durch Britta Klesatschke

Bereits in den Anfängen der Arbeit in der Flüchtlingshilfe hat sich herauskristallisiert, dass es sinnvoll ist, wenn es einen Ansprechpartner für die ehrenamtlichen Helfer gibt, der als Schnittstelle zu den verschiedenen Arbeitskreisen fungiert. So laufen die Informationen aller Akteure bei einer Stelle zusammen und Doppelarbbritta-klesatschkeeiten können vermieden und klare Organisationsstrukturen geschaffen werden. Zudem ist es wichtig, dass bei Fragen und Problemen von Seiten der Ehrenamtlichen ein fester Ansprechpartner zur Seite steht und kontaktiert werden kann. So kann gemeinsam an Lösungswegen gearbeitet werden.

Weitere Aufgabenbereiche der Koordinationsstelle:

  • Gewinnung von neuen ehrenamtlichen Helfern
  • Erstellung von Arbeitsplänen
  • Projekte betreuen, die außerhalb der jeweiligen Arbeitskreise liegen
  • Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger
  • Schnittstelle, um die Vernetzung weiter auszubauen, zwischen Flüchtlingshilfe und
    • Stadt
    • Kirchen
    • Vereinen
    • Gruppen
    • Institutionen
    • Ortsansässige Firmen
  • Schnittstelle zum Landratsamt:
    Dies beinhaltet zum einen den regelmäßigen Austausch mit dem Sozialarbeiter für die Flüchtlinge – Herrn Mönikheim – der sein Büro in Gerabronn und in Langenburg hat und ein wichtiger Ansprechpartner ist.
    Und zum anderen finden regelmäßig Sitzungen auf Landkreisebene statt, um auch hier das Netzwerk vieler Akteure in der Flüchtlingsarbeit weiter auszubauen. Von diesem Erfahrungsaustausch und den vielen Informationen, die an diesen Terminen fließen, können wir wieder bei unserer Arbeit profitieren.
    Frau Marina Köhler leitet diese Zusammenarbeit auf Landkreisebene als zuständige Flüchtlingsbeauftragte des Landkreises Schwäbisch Hall. In ihr haben wir eine kompetente und sehr unterstützende Ansprechpartnerin.
  • Öffentlichkeitsarbeit:
    Damit die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig informiert werden, welche Aktionen durchgeführt wurden oder werden, gibt es im Mittteilungsblatt eine extra Rubrik „Flüchtlingshilfe Gerabronn“.

 

Bisher angebotene Projekte über die Koordinationsstelle:

  • Verkehrsschulung für Erwachsene von der Kreisverkehrswacht Schwäbisch Hall
  • Großes Ferienprogramm für Flüchtlingsschulkinder

 

In Planung:

  • Kostenfreies Seminar:
    Einführung für ehrenamtliche Mitarbeiter in das Asylrecht I und II
    (Referent Joachim Glaubitz, Migrationsberatung Caritas und Frau Mack, Evangelische Familienbildungsstätte CR)
    am 12. November 2016 von 9.00-13.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus.
    Anmeldung bitte bis 30. Oktober 2016 über Britta Klesatschke.
    Sie sind herzlich eingeladen!
  • Malkurs für Flüchtlingsfrauen (siehe Staffelei)
  • Fahrradwerkstatt => auch hierfür suchen wir Ehrenamtliche, die dieses Projekt mit betreuen würden oder Erfahrung mit Fahrradreparaturen haben.
    Den Zeitlichen Umfang Ihres Einsatzes entscheiden immer Sie!

 

Weitere kurzfristige Ziele:

  • Flüchtlinge in bereits bestehende Angebote, die es in Gerabronn gibt, integrieren.
    Eine Wochen-Übersicht ist bereits in Bearbeitung.
    Alle angefragten Gruppen haben positiv reagiert und Offenheit gezeigt.
  • Flüchtlinge in die Arbeit der Flüchtlingshilfe integrieren
    • Verantwortungsbereiche übergeben
    • eigenen Arbeitskreis gründen mit Flüchtlingen und zwei deutschen Ansprechpartnern, um den Austausch mit ihnen über ihre Vorstellungen und Ideen weiter auszubauen.
  • Zusammenarbeit, Kontakt und Austausch mit umliegenden Nachbargemeinden, die auch in der Flüchtlingshilfe tätig sind.

 

Langfristige Ziele:

  • Weiterer Ausbau und Intensivierung einer guten Struktur mit allen Akteuren.
  • Eine transparente Zusammenarbeit.
  • Durch die Unterstützung der Koordinationsstelle die Ehrenamtlichen möglichst lange für die Flüchtlingshilfe gewinnen. Dies ist nur möglich, wenn diese ehrenamtliche Arbeit mit dem eigenen Alltag vereinbar ist.
    => Deshalb ist eine übergeordnete gute Organisation wichtig.

 

 

Vorstellung der Arbeitskreise: was fehlt noch?

An dieser Stelle wurden in den letzten Tagen die verschiedenen Arbeitskreise vorgestellt. Heute endet diese kleine Serie mit dem letzten Arbeitskreis.

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Arbeitskreis „Was sonst noch fehlt“

Bei diesem Arbeitskreis sind die Aufgaben angesiedelt, die in Verbindung mit der Kommunikation über das Internet stehen.

Was bisher erarbeitet wurde:

  • Es wurden Mailverteiler erstellt, über die alle ehrenamtlichen Helfer, die sich registriert haben, zentral erreicht werden können. So können Informationen schnell und gebündelt weitergeleitet werden.

Wenn Sie sich auch gerne registrieren möchten, können Sie sich an Britta Klesatschke (Koordinationsstelle Flüchtlingshilfe) wenden.

  • Des Weiteren gibt es eine Homepage der Flüchtlingshilfe:
    (Weiterleitung auch durch Homepage der Stadt Gerabronn möglich)

https://gerabronn.wordpress.com/

Auf dieser Homepage sind die wesentlichen Informationen zu finden, wie z.B.:

Spendenkonto, Ansprechpartner, Archiv der vergangenen Monate

  • Außerdem können Sie dem chronologisch sortierten Blog (auf der Homepage zu finden) mit aktuellen Infos folgen.
  • Auch bei Facebook ist die Flüchtlingshilfe mit einem Account vertreten: „Flüchtlingshilfe Gerabronn“.

Es hat sich gezeigt, dass viele Besucher der Homepage über diesen Weg gekommen sind.

als Druckdatei: karte-gerabronn

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Vorstellung der Arbeitskreise: Willkommen und Kennenlernen

An dieser Stelle werden in den nächsten Tagen die verschiedenen Arbeitskreise vorgestellt.

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Arbeitskreis Willkommen und Kennenlernen

Der Name dieser Gruppe lautete ursprünglich „Arbeitskreis Willkommensfest“ und war für die Organisation von diesem angedacht. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch herauskristallisiert, dass die Flüchtlinge erst einmal eine Weile vor Ort sein müssen, bevor so ein Fest stattfinden kann und man für diese Planung auch wissen muss, welche Menschen nach Gerabronn kommen.
Werden es Familien oder Alleinstehende sein? Viele Fragen waren lange nicht klar. Damit das Team bis zum eigentlich angedachten Fest nicht tatenlos ist, wurde beschlossen, andere Aufgaben, die in Verbindung mit „Willkommen“ stehen, zu übernehmen. So kam es dazu, dass dieser Arbeitskreis die ersten Flüchtlinge im Februar begrüßt hat, nach dem sie ein paar Tage zuvor in Gerabronn in der Goethestraße angekommen waren. Anfangs waren es nur wenige Familien und für viele Helfer war es auch das erste Zusammentreffen mit Flüchtlingen und dementsprechend etwas ganz Besonderes diese Menschen in Gerabronn „Willkommen“ zu heißen. Für jeden gab es ein „Willkommen-in-Gerabronn“-Päckchen mit ein bisschen Knabbereien, welche vom Arbeitskreis besorgt und nett verpackt wurden.
Erst im Juni wurden dann die Container bezogen und viele Familien konnten endlich von der Notunterkunft in Crailsheim in ihr eigenes Zimmer umziehen. Mit ungefähr zwanzig Personen – inklusive eigener Kinder – haben wir die neu angekommenen Flüchtlingsfamilien besucht. Wir hatten wieder für alle ein „Willkommen-in-Gerabronn“-Tütchen mit Süßigkeiten dabei und jede Menge Malkreide und Frisbees. Die Familien hatten bereits einen Stuhlkreis vorbereitet und es war ein herzliches Zusammentreffen. Die Menschen wurden auf Englisch begrüßt und ein Familienvater, der gut Englisch spricht, hat es für die anderen übersetzt. Zusammen wurden die Päckchen verteilt und dadurch entstanden nette Gespräch mit den Familien. Die Kinder haben kräftig den Hof mit Malkreide verschönert, Frisbees flogen durch die Luft und aus anfänglicher Unsicherheit wurde schnell eine angenehme Atmosphäre. Mal waren unsere Kinder bei ihnen auf dem Schoß, mal anders herum.

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Nachdem sich dann die Familien eingelebt und mithilfe der anderen Arbeitskreise in ihren Rhythmus gefunden haben, konnten wir uns mit der Planung des Begegnungsfestes befassen.

Am 22. Oktober war es endlich soweit – die vielen Überlegungen wurden umgesetzt!

Wir hoffen, Sie alle hatten viel Freude bei unserem Fest und einen schönen Nachmittag.

Schön, dass Sie dabei waren!